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Das No Mafia Memorial in Palermo

Der Besuch im No Mafia Museum hat mich tief beeindruckt. Es liegt mitten im historischen Zentrum, direkt an der belebten Via Vittorio Emanuele. Zwischen Cafés, Märkten und alten Palästen wirkt das Museum fast wie ein stiller Gegenpol zum geschäftigen Treiben draußen. Schon beim Betreten spürt man, dass es hier nicht um Tourismus oder Unterhaltung geht, sondern um Erinnerung und Aufklärung.

Drinnen erzählen Fotos, Filme und persönliche Gegenstände von Menschen, die sich gegen die Mafia gestellt haben – Richter, Journalistinnen, einfache Bürger. Viele von ihnen haben dafür mit dem Leben bezahlt. Besonders beeindruckt hat mich ein Raum mit Zeitungsartikeln und Tonaufnahmen aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Man spürt, wie viel Angst, aber auch wie viel Mut in dieser Zeit in Palermo und auf ganz Sizilien geherrscht hat.

Das Museum ist klein, aber sehr dicht. Es geht nicht um Sensation oder Gewalt, sondern darum, zu verstehen, wie tief die Mafia in Gesellschaft und Politik verwoben war. Am Ende bleibt ein Gefühl von Respekt für all jene, die sich gewehrt haben – und die Hoffnung, dass Aufklärung wirklich etwas verändern kann. (KR)

No mafia Memorial

Das Jack The Ripper Museum in London

Wir haben das Jack the Ripper Museum in der Cable Street im Londoner Stadtteil Whitechapel besucht. Schon der Weg dorthin war spannend – man spürt sofort die Atmosphäre des alten East End. Das Museum liegt übrigens ganz in der Nähe des Tower of London und der Tower Bridge, beide sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Im Museum selbst taucht man tief in die Geschichte der Morde von 1888 ein. Besonders beeindruckend ist der nachgebaute Tatort-Raum, in dem man sieht, wie eng und dunkel die Straßen damals waren. Ein weiteres Highlight war die Polizeistation im Keller, wo alte Dokumente und Tatberichte gezeigt werden. Es fühlt sich an, als wäre man mitten in den Ermittlungen dabei.

Was uns gefallen hat: Alles ist anschaulich gemacht, ohne zu grausam zu sein. Man bekommt einen guten Eindruck davon, wie das Leben der Menschen im East End war – arm, dicht gedrängt und voller Angst. Nach dem Besuch sind wir zur Tower Bridge spaziert und haben die Aussicht über die Themse genossen – ein schöner Abschluss nach einem etwas düsteren, aber sehr interessanten Museumstag. (KD)

Jack The Ripper Museum | Historical Museum | London, England

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